218 ie Geschichte des heute sehr erfolgreichen Sägewerks begann mit der Gründung durch Franz Ketterer im Jahr 1964. Durch den Erwerb eines Grundstücks im Gewerbegebiet Hölzlebruck konnte ein Sägewerk gebaut und 1965 mit 2 Mitarbeitenden in Betrieb genommen werden. Im Jahr 1975, also rund 10 Jahre später, wurden neue Investitionen getätigt, um das Sägewerk zu erweitern. Hierzu gehörten ein Fuhrpark, Baukräne sowie ein Tauchimprägnierbecken für die Rundholz-Zuführung. Nachdem Franz Ketterer verstorben war, übernahmen seine Söhne Erwin und Eugen Ketterer das Sägewerk und führten es in zweiter Generation fort. Auch die dritte Gene- ration, Andrea und Johannes Ketterer, übernahm früh in jungen Jahren die Verantwortung für den Familienbetrieb und lernte von den Fähigkeiten und Erfahrungswerten ihrer Väter im gemeinsamen Arbeiten. Aufgrund des frühen Todes von Erwin und Eugen Ketterer liegt die Verantwortung für das Sägewerk und die Mitarbeitenden bereits heute in den Händen von Johannes und Andrea Ketterer, der dritten Generation. Das Sägewerk sah sich in den vergangenen Jahrzehnten verschiedenen Widrigkeiten gegenüber. Zwei Brände stellten jeweils große Herausforderungen für den Wiederaufbau dar. Mit dem Verlust von Erwin und Eugen Ketterer gingen zwei zutiefst verbindende und wegweisende Persönlichkeiten und gleichsam wertgeschätzte und sich der Arbeit vollkommen zugewandte Geschäftsführer verloren. Diesen Verlust auszugleichen und zu ersetzen, stellt eine nahezu unmögliche Aufgabe dar. Trotz der Widrigkeiten nahm Johannes die Aufgabe an, die Verantwortung für den Betrieb zu tragen und das Sägewerk mit seinem Engagement und seiner eigenen Vision auf den bestehenden Strukturen aufzubauen. Er entwickelte sich zu einem visionären Chef, der auf Augenhöhe mit seinen Mit- arbeitenden arbeitet und hohe Ansprüche an seine Produkte stellt und zudem zukunftsweisende Ideen einbringt. D Das Sägewerk Ketterer in Titisee-Neustadt Mit Herz und Hand am Holz von hier! Chef Johannes Ketterer (Mitte) mit Raphael Klein (Kaufmännischer Leiter) und Paul Brosi (Mann für Alles)
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